OekRKOe_logo50x50.gif (1207 Byte) Ökumenischer Rat der Kirchen in Österreich
Ihm gehört an:
Die Altkatholische Kirche

Die Altkatholische Kirche ist aus der innerkatholischen Opposition gegen die Dogmatisierung der Unfehlbarkeit und der Allgewalt (Jurisdiktionsprimat) des Papstes hervorgegangen.
Sie wird bischöflich-synodal geleitet. Zum dreigliedrigen Amt des Bischofs, Priesters und Diakons tritt die Synode hinzu. Gemeinsam bilden sie die Kirchenleitung. Diese ist das oberste gesetzgebende Organ, die sich aus den Vertretern der Kirchengemeinden und den Geistlichen zusammensetzt.
Die Altkatholische Kirche Österreichs ist Mitglied der Utrechter Union (der Altkatholischen Kirchen), welche von der Internationalen Altkatholischen Bischofskonferenz repräsentiert wird. Sie steht in voller Kirchengemeinschaft (Full Communion) mit der Anglikanischen Gemeinde, ist sowohl Gründungsmitglied des Ökumenischen Rates der Kirchen als auch Gründungsmitglied des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich und Mitglied der Konferenz Europäischer Kirchen.
Die staatliche Anerkennung erfolgte im Jahr 1877.
Wegen des staatlichen Widerstandes konnte in Österreich erst 1925 der erste Bischof geweiht werden. Bischofssitz ist Wien mit dem derzeitigen Bischof Bernhard Heitz.
Die Altkatholische Kirche Österreichs zählt laut Volkszählung rund 14.500 Mitglieder mit demnächst 10 Gemeinden, davon 4 in Wien.

Kontaktadresse:
Kirchliche Oberbehörde
Schottenring 17, 1010 Wien, Tel.: 01/317 83 94 Fax: 01/317 83 959
Email: freihsl@altkatholiken.at
Web-Homepage: www.altkatholiken.at

Vertreter im Ökumenische Rat der Kirchen:

Bischof Bernhard Heitz,
Margarete Krammer


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