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Ökumenischer Rat der Kirchen in Österreich |
| Ihm gehört an: Die Griechisch-Orthodoxe Kirche |
| Die
Griechisch-Orthodoxe Kirche, die in Österreich offiziell als griechisch-orientalisch
bezeichnet wird, existiert in Wien seit dem 18. Jahrhundert. Auf Grund des
Toleranzpatentes von Kaiser Josef II. sind die beiden historischen Kirchengemeinden
"Zum Hl. Georg" und "Zur Hl. Dreifaltigkeit" gegründet
worden, die bis heute für die seelsorgerliche Betreuung von orthodoxen
Christen in Wien und Österreich zuständig sind. Heute leben ca.
18.000 Gläubige in Österreich, 10.000 davon in Wien. Große
Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Wien wie z.B. Simon
Baron Sina, Theodor von Karajan, Nikolaus Dumba, Basilio Calafati, waren
Mitglieder der Griechisch-Orthodoxen Kirche und spielten eine bedeutende
Rolle in der Wirtschaft und im kulturellen sowie politischen Leben Wiens
und der Monarchie. Im Jahre 1963 hat das ökumenische Patriarchat von Konstantinopel die Griechisch-Orientalische Metropolis von Austria und Exarchie von Italien, der Schweiz und Ungarn mit Sitz in Wien errichtet. Heutzutage unterstehen der Metropolis von Austria die Länder Österreich und Ungarn. Derzeitiger Metropolit von Austria und Exarch von Ungarn und Mitteleuropa ist Erzbischof Dr. Michael Staikos. Durch das Orthodoxengesetz von 1967 wurde die Orthodoxe Kirche in Österreich gesetzlich anerkannt. Die Griechisch-Orthodoxe Kirche in Österreich untersteht der Jurisdiktion des ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel. Im Geiste der ökumenischen Bewegung leistet die Griechisch-Orientalische Kirche in Österreich Wesentliches zur Förderung des Dialogs zwischen den christlichen Kirchen im Rahmen des von Kardinal König gegründeten Stiftungsfonds "Pro Oriente" und des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich. |
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| Kontaktadresse: Metropolit Erzbischof Dr. Michael Staikos Griech.-Orient. Metropolis von Austria Fleischmarkt 13, 1010 Wien Tel.: 01/533 38 89 Fax: 01/533 38 89 |
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Vertreter im Ökumenische Rat der Kirchen: Metropolit Dr.
Michael Staikos |
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